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Gerichtliche Tätigkeiten

Grundlegende Informationen zur Honorierung finden Sie auf den Internetseiten der Bundesrechtsanwaltskammer, nämlich unter

http://www.brak.de/seiten/08_01.php
und unter
http://www.brak.de/seiten/06.php .

Der Artikel "Grundlagen der Deutschen Anwaltsgebühren" ist zunächst sehr zu empfehlen, vor allem aber das dort vorgehaltene Faltblatt "Anwaltsvergütung - ein kurzer Leitfaden".

Selbstverständlich werden die voraussichtlich entstehenden Gebühren nach Prozessverlaufsmodellen mit Ihnen in den Beratungen ausführlich abgeschätzt, doch die nachfolgenden, sehr kurzen Informationen können Ihnen bereits vorab einen groben Überblick verschaffen.

In gerichtlich geführten zivil- arbeits- verwaltungs- und finanzrechtlichen Auseinandersetzungen wird nach der gesetzlichen Gebührentabelle abgerechnet, die in einer Gebührentabelle abgerechnet werden:

www.brak.de/seiten/pdf/RVG/Gebuehrentabelle.pdf

Als grober Anhaltspunkt zum Lesen der Tabelle: Im Regelfall entsteht in gerichtlich geführten Auseinandersetzungen eine Verfahrensgebühr zum Gebührensatz von 1,3 und eine Terminsgebühr zum Gebührensatz von 1,2, ggf. noch eine Einigungsgebühr von 1,0 nach dem RVG (Rechtsanwaltsvergütgungsgesetz).

In strafrechtlichen Angelegenheiten gelten je nach Gerichtszuständigkeit und Aufwand der Verhandlungen ebenfalls Gebührensätze nach dem RVG (Rechtsanwaltsvergütungsgesetz), jedoch innerhalb anderer Rahmen.


Zusatzvereinbarungen für besonders aufwändige Angelegenheiten sind vor allem in umfangreichen Strafsachen üblich, da hier die Gebührentabelle oft nicht ausreicht, den wirtschaftlichen Aufwand eines solchen Mandates zu abzudecken (hier wurden schon Leitzordner palettenweise zur Akteneinsicht angeliefert oder 500 km entfernte Tatorte bzw. Betriebsstätten mußten besichtigt und Zeugen weit vor Ort befragt werden sowie tagelang Betriebsunterlagen mit dem Wirtschaftsprüfer ausgewertet werden) .